Geldmaschine "Urheberrechtsverletzung":)

Foto vom CGBG in New York - Nachts - Leute vor Eingang
Fotograf Bob Gruen - einfach mal googeln ;)

Krautrockseite abgeschaltet!


Nach 12 Jahren intensiver Arbeit und
viel Unterstützung;
über 1 Millionen Besucher,
eine bittere und schmerzliche Entscheidung.

Aber gegen Geldgier habe ich keine Chance und auch nicht die finanziellen Mittel :(


mailto:guenther@krautrockseite.de


Hamburg, den 22.3.2016

Infos zu Dockville Festival sind bereits wieder online. Kein Gericht kann uns den Spaß an guter Musik verbieten!

DOCKVILLE

<< Bild-Berichte aus den Vorjahren

 

 

 

Mit der fünften Welle ist das Lineup des MS DOCKVILLE Festivals fast komplett. Aus Australien, Schweden, Israel, Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich gibt es HipHop, Techno, Singer-Songwriter und Klangstrukturen, die in keine Genreschublade passen.
Dunkelheit und Gemu¨tlichkeit, Mystik und Realität, Melancholie und Euphorie vereinen sich in der Stimme des Australiers Ry Cuming aka RY X zu epochal-schönen Folksongs. Wer bei dem Wort Revolution sofort an Gewalt und Chaos denkt, kann von dem Newcomer ELIAS eines Besseren belehrt werden. Seine tiefe Stimme ruft mit symphonischen Klängen und subtilen elektronischen Beats eine soulige Wärme und zeitlose Schönheit hervor. Aus dem Vereinigten Königreich kommt mit LOYLE CARNER ein Vertreter des „confessional rap“ auf die Elbinsel – den Begriff schuf der Guardian für die schmerzvolle Intensität, mit welcher der junge Engländer seine intimsten Erlebnisse verarbeitet. FABER ist Träumer und Zweifler zugleich und singt Geschichten von charmanten Verlieren, die zu Helden werden. Techno, House, New Wave und Klangstrukturen aus Tel Aviv gibt es von MOSCOMAN.

Hier der Überblick u¨ber die neuen Bestätigungen: RY X (AUS) · ELIAS (SWE) · U3000 · LOYLE CARNER (UK) · Farber (CHE) · MOSCOMAN (ISR) · KUF · MIS-SHAPES · liebemachen.

Tickets für das MS DOCKVILLE FESTIVAL gibt es derzeit für 94 Euro (ohne Camping / zzgl. VVK-Gebühr) bzw. 119 Euro (mit Camping inkl. Shuttlenutzung und Müllpfand / zzgl. VVK-Gebühr) hier: www.msdockvilleshop.de

 

Hallo Günther,

bin kein Jurist, jedoch aus dem Ärmel - falls Zeit zum Lesen.
Thesen zur Verwendung als Antithesen: *Der vermeintliche Urheber kann das Originalnegativ (Film) jederzeit technisch-authentisch als Original vorlegen um seine bisherige eidesstattliche Erklärung eines rechtlichen Besitzes glaubhaft zu untermauern. *Der vermeintliche Urheber kann beweisen dass er somit (A) zum Zeitpunkt X (ca. 1976/77) persönlich vor Ort - CBGB’s Club/Bar, 315 Bowery, NY. NY. 10003, USA anwesend war und das Foto selbst angefertigt hat oder aber (B) das Foto von einer dritten Partei zu einem späteren Zeitpunkt rechtmäßig per Urheberrechtsübergabe erworben hat. *Zur übergeordneten Sicherstellung: Der vermeintliche Urheber des Fotos kann unterzeichnete Vereinbarungen, z. B. 'Release-Verträge' zwischen ihm und den sich auf der Fotografie befindlichen Personen vorweisen, sodass keine Verletzung einer Privatsphäre der abgebildeten Person bei einer Veröffentlichung jeglicher Art gegeben ist und eine bereits ursprüngliche stattgefunden Erstveröffentlichung des besagten Fotos rechtens war.

*Der (angebliche) Urheber des Fotos war/ist zu jeder Zeit eindeutig bei jeglicher Form der Publizierung des Fotos auf internationaler Ebene als solcher identifizierbar.

*Dem Foto ist/war jeweils eindeutig ein Vermerk auf Urheberrechte per © by XX o. ä angekoppelt.//

* :"...mit Art. 1 des Übereinkommens zwischen dem Reich und den Vereinigten Staaten von Amerika über den gegenseitigen Schutz der Urheberrechte vom 15.1.1892..." *Schon irgendwelche Updates in den letzten 124 Jahren?*Es gibt heute kein 'Reich' wie in der obigen Verwendung. Heutige Benutzung dieses Begriffes juristisch relevant? Kann man die Reichsmark jetzt endlich wieder im Supermarkt verwenden?

*Ein elektronisches/digitales Medium gab es 1892 nicht. Demzufolge sind Verbreitungen und etwaige Beschränkungen von vermeintlichen Urheberrechten über neuere Medien 2016 in ihrem Bezug zu einer adäquaten Gesetzgebung in ihrer jeglichen Eigenart neu und zeitgemäß zu definieren, sodass im Jahr 2016 ein eindeutiger Bezug zu dem Begriff 'Urheberrechtsverletzung' hergestellt werden kann. Dies sollte, wie in diesem Fall, aus internationalen Gerichtsbeschlüssen hervorgehen Verwendung eines Fotos - erstellt vor ca. 40 Jahren unter Hinweis von Seiten eines Urhebers auf dessen Rechte: Aus praktischen Gründen möge zunächst eine kurze Mitteilung an den Beklagten dienen um somit angemessen auf eine Tatsache aufmerksam zu machen. Unterlässt der vermeintliche Urheber dies und präsentiert eine offensichtliche Lappalie als eine Art überzogene internationaler Sensation, mag man dem vermeintlichen Urheber eine Art krankhafte Profilneurose unterstellen, was sich eventuell mit Hilfe einer professionell psychiatrischen Untersuchung bestätigen ließe. Es spielt hierbei keine Rolle wie bekannt oder unbekannt der Antragsteller sein
mag, da heutzutage jeder Mal für 15 Minuten berühmt ist (Andy Warhol). Oder sein will. Darüber hinaus lässt sich bei subjektiver Betrachtungsweise das besagte Foto zum einfachen Touristen-Schnappschuss eingliedern, der irgendwann im Internet gelandet ist, so wie es nun mal heute typisch ist im Zeitalter von Facebook & Co. ist. Milliarden Fotos rasen täglich ‘unkontrolliert’ über das Internet und kopieren sich ohnehin rein automatisch. Das Foto selbst zeigt jugendliche Besucher des CBGB Clubs, vermutlich während der Pause einer Band im Inneren des Clubs, die hier spontan vor dem Clubgebäude frische Luft zu sich nehmen mögen. Das Foto zeigt weder besondere kompositorische Komponente, noch andere Besonderheiten und außergewöhnliche Merkmale auf und ist infolgedessen auch nicht als ein kulturelles Wahrzeichen im Nachhinein bekannt geworden.
Der Beklagte hat bereits und unmittelbar das besagte Foto von seiner Interne Seite entfernt und darüber hinaus zunächst die gesamte Webseite entfernt. Zeitpunkt: 22. März 2016 = gleicher Zeitpunkt der Zustellung des Gerichtsbeschlusses. Die Entfernung dieser öffentlich anerkannten Webseite bei einer bisherigen Frequentierung von mindestens 1 Million Besuchern (seit 2004) bedeutet zunächst einen herben Verlust einer kulturellen Institution, die bereits öffentlich wegen übermäßigen Leistungen im Kulturbereich historischer & künstlerischer-historischer Art durch die
einmalige und langjährige Arbeit des Kuratoren G. K. ausgezeichnet wurde.
Ein internationales/transatlantisches Gerichtsverfahren wegen eines wohl kaum bisher überhaupt beachteten Fotos im kleinsten Zentimeter Format anzustrengen zeugt von einer vollkommenen Unangemessenheit von Seiten des Klägers in dieser Sache und geht Hand in Hand mit äußerst zweifelhaften Motivationen schlechthin. In diesem Sinne möge ‘das Reich’ die Klage wegen Nichtigkeit abschmettern.

  April 2016  - Robert Crash