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Mayener Beat-Chronik :: Klick hier >>   Mayener Beatbands 1962 - '74
Jazz, Rock, Beat und Blues

Das Musikgeschehen in
Mayen der letzten 50 Jahre geht eng einher mit dem Namen Georg "Schorsch" Nürnberg. Es begann als Schorsch im zarten Alter von fünf Jahren eine Klarinette geschenkt bekam und sich fortan seiner Musik verschwor. Später kamen das Saxophon und natürlich die Gitarre als weitere Instrumente hinzu. Zunächst widmete sich Schorsch der Jazzmusik.

Mit den Stonebeaters Jazzmen, die auch unter dem Namen Canal Street Jazzband und Mayko aufgetreten sind, spielten sie traditionellen Jazz, Skiffle und Dixieland, ganz nach ihren Vorbildern Chris Barber, Papa Bue`s Viking Jazzband oder der Dutch Swing College Band. Gleichzeitig gab Schorsch mit der Formation Nordlicht, benannt nach einem Song von Albert Mangelsdorff, Modern Jazz zum Besten. Doch dann wurde auch das Eifelstädtchen Mayen inklusive Schorsch Nürnberg von der heranrollenden Beatwelle infiziert.

Nordlicht - Auftritt `63/ `64 im Gymnasium Münstermaifeld
v.l.n.r.
Alfons Bernert (Contrabass) Schorsch Nürnberg (Sax) Alois Seifert (Posaune) Bernd Zimmerstädt (Drums) +
Wolfgang Hennerici (Gitarre)
Stonebeater`s Jazzmen - Auftritt im Sterngarten Mayen
v.l.n.r.:
"Hasi" Hasenbank (Posaune) Helmut Weber (verdeckt - Piano) Peter Nöthen (Clarinette) + Toni Düls (Trompete) + Bernd Zimmerstädt (verdeckt - Drums) + Schorsch Nürnberg (Clarinette)
  

 

 

The Conquerors gewannen 1965 das Mayener Beatfestival, präsentiert bei den jährlich stattfindenden Burgfestspielen. The Conquerors gingen 1966 übergangslos in The Rubber Souls über.


 

 

   


The Rubber Souls waren die ungekrönte Nr. 1 in Mayen, gewannen erneut die Mayener Stadtmeisterschaften und gastierten als Vorband der Lords und der Rivets.

 


Weitere beliebte Mayener Bands waren zu dieser Zeit:
The Lyons, The Shouts, The Snobs + Honeycake Horses

       

The Snobs

 

 Honeycake Horses The Shouts

         

The Lyons Häufig spielten The Rubber Souls gemeinsam mit den befreundeten Silhouettes aus Neuwied im Mayener Sterngarten

 

 


 

 

 The Silhouettes aus Neuwied 


Karl-Heinz Weber :: Keyboards

Line-up 1968 - 1971

Klaus Berger
:: Leadguitar; Vocals
Rolf Störing
:: Bass
Hans Grün
:: Drums
Fred Hannig
:: Guitar, Sax
Georg *Schorsch* Nürnberg
:: Sax
Manfred Weber
:: Keyboards

      

Erstbesetzung der Silhouettes
aus Neuwied

 ...und ab 1968 - '71
mit Schorsch Nürnberg
am Saxophon

The Silhouettes (Neuwied) waren im mittelrheinischen Raum längst eine unangetastete Größe. Fernsehauftritte in Peter Frankenfeld`s ZDF-Quotenkiller “Und Ihr Steckenpferd” und im Talentschuppen des Südwestfunks, machten die Band weit über die Landesgrenzen bekannt.
Here I Go Again belegte sogar Platz 7 bei den Großen Acht von Radio Luxemburg.Gut informierte Zungen munkelten gar, dass die Silhouettes bei der Bravo Blitz Tournee der Beatles als Vorband gehandelt wurden.
1967/68 stand die Beatmusik vor einer Wende. Soulmusic a’ la Otis Redding, Wilson Pickett und James Brown war angesagt und Silhouettes - Sänger Klaus Berger hatte die "schwarze Stimme" am Mittelrhein. Bläser mussten her. The Silhouettes verpflichteten Schorsch Nürnberg als Mann am Saxophon und Schorsch instruierte wiederum Gitarristen Fred Hannig als weiteren Bläser. Eine neue Epoche der Silhouettes war geboren. Musikalisch orientierte sich die erweiterte Besetzung (jetzt auch mit Keyboard) zum einen an Soul Titeln wie Try A Little Tenderness, Sittin` On The Dock Of The Bay, Fa Fa Fa (Otis Redding), I Got You (I Feel Good) (James Brown), Mustang Sally, In The Midnight Hour (Wilson Pickett) aber auch an progressivem Songmaterial wie Black Magic Woman (Santana), 25 or Six To Four (Chicago) oder Spinning Wheel (Blood, Sweat & Tears).
Bei den Bundespressebällen in Bonn durften sie für 1600 DM Brutto als die netten jungen Männer von nebenan mit ihrer "wilden Musik" Ludwig Erhard die Zigarre ausblasen.
(Auszug aus H.J. Klitsch “Shakin` All Over”).

Hans Grün

Fred Hannig (re) mit Schorsch

Manfred Weber

Klaus Berger

Rolf Störing

 


 

 

(re) Schorsch - Leadgit. mit den  Hit Men

 

 

The Hit Men waren eine typische Top Forty Band und spielten alles was die aktuellen Charts hergaben. Im Vordergrund stand der erstklassige Harmoniegesang der Jungs. Im Club 2000 in Kruft waren sie in den folgenden Jahren nicht wegzudenken und alle anderen Bands hatten es schwer gegen den Beliebtheitsgrad der Hit Men anzukämpfen.

Karl Heinz Schmitz

Helmut Troll

Karl Heinz Stein

Schorsch

 


 

 

Golem (1969 - 1973) aus Mayen war eine Band um den Gitarristen Andreas "Andy" Beils. Sie begannen als Blues und Hard Rock Band mit Songs von Ten Years After, Jethro Tull und John Mayall in der Besetzung Andy Beils (g + voc) Roland Kübeck (b) - verstorben März 2009 - und Hansi Friedhofen (dr).

  
    

 

 

1970 waren Golem (Andy Beils, Roland Kübeck, Johannes Moog -Querflöte- und Hansi Friedhofen) beim ersten Koblenzer Open Air am Deutschen Eck dabei.

Mit
Schorsch Nürnberg (sax) und Karl Heinz Schmitz (dr) -beide Hit Men- orientierte sich die Band deutlich Richtung Avantgarde und Free Jazz.
 

 

:: zur Musikschule ::Heute leitet Schorsch Nürnberg
die
Crazy Cat-Music School in Mayen
und engagiert sich als Nachwuchsförderer
für junge Bands.

 

 

 

©2008 guenther@krautrockseite.de
Text+Recherche: Horst Maibach (
www.therebbels.de)