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Fernsehen und Movies

 

 

Die Vagabunden Karawane

"Was wir suchen, finden wir unterwegs"
Der Filmemacher Werner Penzel begleitete Ende der 70er Jahre die Gruppe Embryo auf ihrer acht Monate dauernden Reise von München bis nach Kalkutta in Indien. Embryo zählte damals zu den innovativsten deutschen Rock-Bands.
Während ihrer Abenteuerreise auf dem Landweg begegnete die Gruppe fremden Kulturen und deren Musik. Der Film dokumentiert in ausdrucksstarken Bildern, den kulturellen Austausch,
aber auch die Strapazen der Reise sowie die gesellschaftliche und politische Realität der jeweiligen Länder.
(Infoquelle: aviator-entertainment) -10/2005


12.09.2005 - 1.00 - 4.30 Uhr WDR Fernsehen Rockpalast

BURG HERZBERG FESTIVAL 2005

Doku mit den Highlights des Festivals
(Burg Herzberg vom 14.-17.07.05)

Das Burg Herzberg Festival war Ende der 60er Jahre eines der ersten Open-Air Hippie Festivals in Deutschland. In dieser Hippie-Tradition steht dieses Festival auch 2005.Love & Peace, das Gefühl der Gemeinschaft und des friedlichen Miteinanders sind auf diesem Festival erfahrbar. Kleine Zeltdörfer in ummittelbarer Nähe zur Bühne, Stände mit indischen Tüchern, Schnitzereien und Vegie-Burgern sind fester Bestandteil und geben diesem Festival ein einzigartiges Gesicht. Der Hippie-Gott hatte dieses Jahr besonderes Verständnis für das buntgemischte Publikum und sorgte für tolles, sonniges Wetter. Mit Bands wie Ten Years After (waren schon beim legendären Woodstock-Festival dabei) oder Big Brother & The Holding Company wird diese Tradition auch musikalisch gepflegt. Neue Musikströmungen und aktuelle Bands wie Tito & Tarantula, die italienische Bluesband W.I..N.D. oder die Space Rocker von Ozric Tentacles sind ebenso fester Bestandteil des Festivals. Die Rockpalast-Dokumentation zeigt Konzertausschnitte, O-Töne und atmosphärische Bilder des Festivalgeländes.
Infoquelle u.a.: rockpalast.de


 

KRAUT-ROCKPALAST 2004

21. - 23. Dez. Bonn Harmonie
(siehe auch DVD News)


FERNSEHTIPP:  31.3.05 - 13:15 Uhr auf 3Sat

Vor 30 Jahren - Krautrock

Zustand einer Musikprovinz

"Wir sind die Helden aus dem Untergrund, wir spiel'n uns jeden Tag die Finger wund auf immer noch nicht bezahlten Gitarren", singt Lothar Meld über Erfahrungen der Münchner Rock-Gruppe "Amon Düül", die sich in sieben Jahren wohl reichlich Ruhm, aber keinerlei Reichtum erspielen konnte. Denn die Situation der deutschen Rockmusiker ist miserabel: Es gibt in der Bundesrepublik etwa 3000 ständig spielende Rockgruppen, von denen über 100 versuchen, von ihrer Musik zu leben. 
Nur einer Handvoll gelingt das auch - mehr schlecht als recht. Die meisten Bands spielen am Rande des Existenzminimums - das Durchschnittseinkommen der Musiker liegt bei 700 Mark im Monat. 1974 wurden in der Bundesrepublik mehr als eine Milliarde Mark für Schallplatten und Tonbänder ausgegeben - doch der Marktanteil der deutschen Rock-Musik blieb dabei verschwindend gering. Selbst der Erfolg von Udo Lindenberg, der mit schnoddrigem Straßendeutsch und Rock-Musik gegen die "Schwachsinnslieder" der Schlagerbranche ansingt, hat die Pop-Perspektiven kaum verändert. Zwar interessiert sich heute jeder zweite Deutsche zwischen 16 und 30 Jahren für Pop-Musik - doch die deutsche Rock-Szene spielt noch immer in einer Musikprovinz. An der Qualität der Musik kann es nicht (mehr) liegen.
Gruppen wie "Atlantis", "Randy Pie", "Tangerine Dream", "Hölderlin", "Can", "Kraan" und andere beweisen in dem Filmbericht, dass das alte Vorurteil, deutsche Bands lieferten nur einen verkrampften Abklatsch angloamerikanischer Vorbilder, überholt ist. Gespräche mit Musikern, Managern, Produzenten, Konzertveranstaltern und Verlegern zeigen, warum in der Bundesrepublik sämtliche Voraussetzungen für eine intakte Szene fehlen. Rockmusik kann hier nur machen, wer bereit ist, auf alles Materielle und auf jede soziale Sicherheit zu verzichten.
Die Arbeitsbedingungen sind - verglichen mit anderen Ländern - absolut "rock-feindlich". Deutsche Rockmusiker werden vom Staat gar nicht von der Musikindustrie kaum und von den Massenmedien zu wenig unterstützt. So sind sie mehr als ihre Kollegen im Ausland darauf angewiesen, ihren Lebensunterhalt außerhalb der Landesgrenzen zu verdienen. Der Erfolg deutscher Gruppen in den Rock-Mutterländern England und Amerika beweist, dass ihre Musik, die zunächst ironisch als "Kraut-Rock" belächelt wurde - als Rock aus dem Land der Sauerkrautesser -, mittlerweile Eigenständigkeit und internationales Niveau erreicht hat. Nur haben das bei uns die wenigsten bislang zur Kenntnis genommen.
Erstsendung: 23.06.1975
Länge: 45 min / Quelle: www.zdf.de