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SPACE
DEBRIS
Space
Debris spielen
ausgefallene, eigenwillige Rockimprovisationen im Stil der frühen 70-er
Jahre .
Dabei lassen die Jam-Rocker bei Ihrem neuen Album "Kraut-
Lok" (wieder Vinyl +
CDR) wie schon zuvor bei den "Krautrocksessions
" reichlich
musikalische Erinnerungen an jene Tage aus ihrem kollektiven Gedächtnis
aufleben und verbinden diese zu einem eigenen, genuinen Sound.
Gegenüber den Krautrocksessions wirkt Kraut Lok bei aller
Vielgestaltigkeit verwendeter Stilmittel aus Hard-, Jazz-, Psychedelic-,
Kraut- und Spacerock noch homogener. Und so erwarten den Hörer
abgefahrene Hammondorgel-Sounds, lange Gitarrensoli, und eine solide
Rhythmusarbeit, wie sie für gelungene Improvisationen unerlässlich
ist. SPACE DEBRIS zeigen trotz aller Improvisation ein ausgesprochenes
Gefühl für Melodienführung. Die musikalischen Themen sind trotz
fehlender Absprachen aufeinander abgestimmt und entwickeln sich spontan
zu flexiblen Themen weiter, gespickt mit wunderschönen Hooklines und
kleinen Kabinettstückchen.
Musiker:
Christian Jäger: Drums,
Tom Kunkel: Hammond
Tommy Gorny: Gitarre
+ diverse wechselnde Gastmusiker
Mail:
Website:
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Sophie
Zelmani
"Für
mich ist es ein Wunder, dass ich mich so lange vor einem richtigen Job
drücken konnte", gibt Sophie Zelmani unumwunden zu. Einen ganz und
gar Musikerinnen-untypischen Werdegang weist sie dementsprechend vor. 1973
geboren, verbringt sie ihre Jugend in einem Stockholmer Vorort. Da sie
"zu nichts Lust" hat, willigt sie nach einem ernsthaften
Gespräch mit ihrer Mutter schließlich ein, irgendeinem freudlosen
Gelderwerb nachzugehen. Doch zuvor erfüllt sie sich noch einen Wunsch:
die Lieder, die sie bisher geschrieben hat, aufnehmen und an Plattenfirmen
verschicken.
"Deine Songs sind so langweilig, die kannst du niemandem
zumuten", meint zwar ihr damaliger Freund.
Die musikalischen Wurzeln Sophie Zelmanis finden wir in ihrer Stammkneipe,
in der die Musik von Bob Dylan und Leonard Cohen rauf und runter lief.
Besonders die sinnlich-dramatischen Werke ihrer Vorbilder prägen die
Ästhetik von Sophies Klangwelt. Publikum und Journalisten sind
gleichermaßen begeistert von der melancholischen, geheimnisvollen
Schwedin, deren Songs die Seele berühren. Von 1995 bis 2004 erscheinen
fünf Alben der Künstlerin, die zwar von der Kritik stets mit viel Lob
bedacht werden, aber in Deutschland nie den Weg in die Charts finden.
Amerika ist hellhöriger: In einer Reihe von Filmen und TV-Serien
erklingen Sophies Kompositionen, darunter "Independence Day",
"Buffy" und "Dawson's Creek".... (aus:
laut.de)
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NEKTAR
Bereits 1969 wurde NEKTAR in Hamburg gegründet - von Briten, die sich
in Deutschland (später lebten sie in Seeheim im Odenwald)
niedergelassen hatten [Allan FREEMAN (keyboards &
vocals), Roye
ALBRIGHTON (guitars & vocals), Derek MOORE (bass, Mellotron &
vocals) and Ron HOWDEN (drums) ].
Nicht zuletzt deshalb gelten sie als
die "deutscheste", "kraut-rockigste"
britische Band der Siebziger. Anfangs an Hawkwind, aber auch an frühe
Genesis oder Pink Floyd erinnernd, erarbeiteten sich NEKTAR einen
legendären Ruf, waren gar Vorreiter des Progressive- oder Art-Rocks.
Sie beeinflussten unzählige andere Bands und waren unter den ersten,
die ihre ausufernden Live-Shows mit opulenten Light-Shows und
Diaprojektionen begleiteten.
Ihre erfolgreichste Zeit hatten NEKTAR bis zur Mitte der Siebziger
Jahre, sowohl in den USA als auch in Europa waren sie eine der festen
Größen des Rock. Speziell ihr Album "Remember The Future"
wurde durch gehöriges Airplay im US-amerikanischen Radio zu einem
Verkaufsschlager. Nach Jahren des unsteten Wandels, vielen Aufs und Abs,
diversen Besetzungswechseln und der Bandauflösung in den Achtziger
Jahren, beschlossen die Gründungsmitglieder Roye Albrighton und J.
Allan "Taff" Freeman im Jahr 2001 mit "The Prodigal Son"
den Mythos NEKTAR neu zu beleben. Wie Reaktionen der Prog-Rock
Fangemeinde rund um den Globus belegen, mit Erfolg.
Infoquelle u.a.: rockpalast.de
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