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Seit diesen
Tagen waren U. Obermaier und R. Langhans ein Paar und fortan Objekt der
Regenbogenpresse und deren Objektive; Stichwort: Rock-Groupie meets APO.
Uschi strahlte leichtbekleidet in jede Kamera und umgab sich mit den
schillernden Personen des Rock-Business (Mick Jagger + Jimi Hendrix).
Langhans artikulierte wirres Zeug zur politischen Lage der Nation. Jedes
noch so dumpfe Geschwafel der beiden, wurde als eine politische Aussage
einer ganzen Generation in den Medien verkündet.
Kleiner
Gedankensprung...
Es sollten die unruhigsten Jahre in der noch vergleichsweise jungen Republik
werden. Terroristische Anschläge waren fast an der Tagesordnung; die
Demokratie wurde einer ernsthaften Prüfung unterzogen.
Genau in dieser
Zeit sollte der Krautrock seine kreativste Phasen () haben.
Allerdings Texte und politische Positionen (z.B. durch Grafiken auf dem
Plattencover)
durchliefen einige "Filter" mehr, als in anderen Ländern.
Dafür sorgte schon die heimische Plattenindustrie.
Wer sich kritisch zu den damaligen Verhältnissen in der "BRD"
äußerte, war schnell in den Verruf des Sympathisanten geraten. Kein Klima
um entspannt Musik zu machen. Auch wenn es wie ein wiederholtes in Schutz
nehmen für den Krautrock ausschaut, einfach hatten es die Jungs wirklich
nicht.
Dabei hatten John Lennon und Yoko Ono es so schön vorgelebt. Wenig Aussage
("Make love, not war!") und trotzdem einen Riesen-Medienrummel.
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