|
zurück / back
Übersicht / sitemap
Start / home
|
|
|
|
| ·· | |
| Das Video vom Event | |
|
|
|
DAS SAXOFON - Wuppertal |
|
| ·· | |
|
|
|
| ·· | |
| ERRONEOUS, A SELECTION OF ERRORS" | |
|
|
|
|
·· |
|
![]() ...and the party is going on NURSE WITH WOUND + FRITZ MÜLLER live at WAVE GOTIK TREFFEN LEIPZIG, , 23.20 h, KUPPELHALLE - VOLKSPALAST LEIPZIG ·· |
|
| 3. Mai - Stadtgarten Köln: Nurse With Wound - feat. Eberhard Kranemann | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
··Eberhard Kranemann gehört zu
den Künstlern, die durch ihr Wirken viele Menschen beeindruckt und
nachhaltig beeinflusst haben. Seine Arbeiten in der Vollständigkeit
darzustellen würde einige Seiten füllen.Ich unternehme hier einen zaghaften Versuch, einen "kleinen" Teil seines Schaffens zu dokumentieren. Eberhard Kranemann; als
Bandmitglied von Kraftwerk (Bass/ Cello - 68/71) und Neu! (72-73 - CD: Neu!
'72 Live in
Düsseldorf) schreibt er Musikgeschichte.
Zuvor hatte er bereits
mit Florian Schneider-Esleben bei der Band Pissoff
gespielt und dabei auch
Joseph Beuys kennengelernt ·· |
|
|
Eberhard und Florian in der
Band Pissoff 1967 click hier >
|
|
| ·· | |
|
|
|
|
zur Online Datenbank von Eberhard Kranemann :
zur Online Datenbank von Fritz Müller : |
|
| ... in Aktion | |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| ·· | |
|
|
|
Die FRITZ MÜLLER - Gitarre
nach dem Konzert NURSE WITH WOUND + FRITZ MUELLER auf dem Avantgarde
Festival Schiphorst 2009: "broken strings" am Ende des
Konzerts waren 5 von 6 Saiten gerissen. Heiße Kiste, scharfe Musik,
Apocalypse - Sound. Steven Stapleton war begeistert. |
Während des FAUST - Konzerts mit FRITZ MÜLLER auf dem BootBooHook - Festival 2009 in Hannover bemalt sich FRITZ MÜLLER mit den Farben Blau, Gelb, Rot - Farben tropfen auf Körper und Gitarre. |
|
|
|
|
|
Schiphorst 2009: Steven
Stapleton (mit Mütze) dahinter Fritz Mueller aka
Eberhard Kranemann [Quelle: unser-luebeck.de] |
|
| ·· | |
|
:: Kranemann & Brindlart :: |
:: Hiroyuki "Strato" Otsuka :: |
|
|
|
|
Am 17. Juni 2009, 17.00
Uhr wird die Ausstellung Kranemann & Brindlart - Fotografien von David Frowein im Ev. Krankenhaus 45525 Hattingen eröffnet. |
E. Kranemann
am 18. Juni 2009 - 21.00 Uhr |
|
··
Vom . Juni 2009 E. Kranemanns neue Arbeit Farbrauminstallation 5 dreieckige Farbsegel, je 3.60 x 3.60 x 5.00 Meter, beidseitig bemalt und diagonal im Raum verspannt - im Rahmen von Kunst Cluster Fabrik Elba, 42117 Wuppertal-Arrenberg |
Hiroyuki Otsuka (Jp)
Guitar, Effects Alexander Meyen (D) Violin, Effects Stefan Huth (D) Chapmanstick , Effects Eberhard Kranemann (D) Sax , Guitar, Groovebox |
|
- Boot Boo Hook Festival Hannover Eberhard Kranemann live mit FAUST
·· ··
|
|
··· |
|
|
|
|
|
|
| ·· WDR 1 LIVE Plan B | |
| ··aktueller Artikel aus der Rheinischen Post von Philipp Holstein·· | |
| weitere Rezensionen zur CD·· | |
|
|
|
|
|
|
·· "1977 ist Fritz Müller Rock als erste und einzige Schallplatte in
der Roth-Händle-Kunst- und Musikverlagsgesellschaft erschienen. Produziert
von Conny Plank macht Fritz Müller uns die Irrealität der Realität
bewusst. Brutal zieht er alles durch den Kakao, was das Leben ausmacht:
Schlagermusik, Werbung, Weltraumforschung, Bratkartoffeln, Arbeitsleben und
Pauschal-Urlaub. Ungehalten röhrt Kranemann seine Texte ins Mikro, sein
Gitarrenspiel lässt jede Konvention vermissen. Klischee-Elemente werden
zitiert, ironisiert, zerstört und dabei verschiedenen Musikrichtungen
ausgesetzt. Mal wild und böse, mal triefend schnulzig verarbeitet Kranemann
den Schmalz von gestern mit der Schnelligkeit der Siebziger: Chaos,
Genialität und Harakiri im Techtelmechtel."Fritz Müller Rock" ist für die Entwicklung der deutschsprachigen Musik ein enorm wichtiger Tonträger. Egal ob Extrabreit, Guildo Horn, Grönemeyer, Kowalski, Der Plan, Arno Steffen - Fritz Müller hat sie alle beeinflusst und erst ermöglicht. Nur war er seiner Zeit so weit voraus, dass kaum jemand etwas mit ihm anfangen konnte. ... 30 Jahre nach der Veröffentlichung könnte die Zeit reif sein für "Fritz Müller Rock". [Quelle: www.discover.de] ·· |
|
|
·· aktuelle
Reaktionen / Jan 2009 ·· |
|
|
|
|
| ·· | |
Hier ein Auszug aus
E.
Kranemanns Erinnerungen:
··"Das erste Projekt
nannte sich Pissoff(1967/
68). Ich suchte und fand Gleichgesinnte an der Düsseldorfer Kunstakademie,
wo wir alle studierten (ich studierte Malerei bei Professor Rupprecht
Geiger, die anderen kamen aus der Klasse Joseph
Beuys/ Bildhauerei). Unsere Auftritte sahen folgendermaßen aus:
Wir stellten die Verstärker auf die Bühne, drehten sie voll auf, und dann
ging es los : Ohne Absprache, ohne jede Regel, ohne eine bestimmte Tonart,
ohne einen festgelegten Rhythmus, jeder so laut und so viel und so lange er
konnte. Wir spielten meist nur ein Stück - das dauerte so ungefähr drei
Stunden. Dann war die Luft 'raus, alle waren nassgeschwitzt und völlig
fertig, es ging nix mehr ! Das war ein Toben + Schreien gegen Konvention,
gegen Norm + Anpassung. Einen ganz großen, berühmten Auftritt hatten wir
zusammen mit Joseph Beuys im Creamcheese/ Düsseldorf (1968,
Bild links), der damaligen
Szene-Kneipe der Düsseldorfer Altstadt, die auch Frank
Zappas Stammkneipe wurde, wenn er in Europa war. Beuys machte
seine Handaktion - drei Stunden, sehr ruhig, konzentriert, intensiv,
minimale Bewegung. Wir aktionistisch Klang - Musik - Geräusch - Terror.
Drei Stunden Weltuntergang. Laut. Krach. Chaos ! Schmerzgrenze. Der Laden
war gerammelt voll.Zu dieser Zeit drückte sich immer häufiger ein junger Bursche in den dunklen Ecken herum und guckte und hörte, was wir da machten. Der schien das ganz interessant zu finden. Er hieß Florian Schneider-Esleben, ging noch zur Schule und hatte eine Querflöte. Wir spielten ein bisschen zusammen, mal in meiner Wohnung, mal im Haus seiner Eltern, dann mit verschiedenen anderen Musikern in unterschiedlichen Besetzungen. Basil Hammoudi (Conga) war dabei, aber auch Cap (Trompete) und ein klassischer Gitarrist. Früher gab es in den Kellergewölben der Düsseldorfer Kunstakademie berühmt-berüchtigte Karnevalsfeiern. Drei Nächte durch ohne Pause. Da passierte alles, was es gibt und was es nicht gibt. 1967 spielte ich da mit Pissoff. Tangerine Dream und ein paar andere Gruppen traten da ebenfalls auf. Drei heiße Nächte. Totaler Kampf. Musik, Geräusche, Klänge, Krach bis zum Umfallen. Das Publikum tobte und tanzte wie irrsinnig. Ich sagte Florian bescheid, er solle mal mit seiner Flöte vorbeikommen. Er kam, setzte sich unauffällig in eine Ecke der Bühne und versuchte, gegen den ohrenbetäubenden Lärm mit seiner Flöte anzuspielen. Eines Tages schleppte Florian so einen Hammond-Orgel-Spieler aus Krefeld an.
Wir probierten den aus. Das ging ganz gut. Der hieß Ralf
Hütter und studierte Architektur. Wir bildeten eine Gruppe, ein
Quartett, das ganz gut lief - auch mit Auftritten. Besetzung: Florian
Schneider-Esleben - Flöte, Ralf Hütter - Hammond-Orgel, Eberhard Kranemann
- Bass, Paul Lovens - Schlagzeug.Der berühmteste Hammond-Orgel-Spieler der Welt war damals Jimmy Smith, ein schwarzer Amerikaner. Damals (67/ 68) gab Jimmy Smith ein Konzert in der Tonhalle Düsseldorf, danach kam die ganze Band in den Jazzclub Dum Dum in der Düsseldorfer Altstadt, wo wir gerade ordentlich einheizten: Ralf auf seiner Hammond M 100, Florian - Querflöte, ich spielte Bass und der Schlagzeuger Paul Lovens ließen die Fetzen fliegen. Super Stimmung. Laden brechend voll. Die Post ging ab ! Die Blue Notes und die Synkopen flogen nur so durch den Raum. In Jazzclubs ist es üblich, dass Gastmusiker, die gerade in der Stadt sind, "einsteigen", aus Spaß bei anderen Bands mitspielen. Das wurde auch von Jimmy Smith erwartet. Der jedoch guckte sich Ralfs Orgel an, sagte "Mickey Mouse Organ" und verschwand wieder. Er selbst spielte nur die große B 3 von Hammond, Ralfs M 100, das kleinere Modell, war ihm zu mickrig. Kenny Burrell, der Gitarrist der Jimmy Smith Band, blieb da, packte Gitarre und Verstärker aus und spielte mit. Es wurde eine schöne Session-Nacht. Im Rahmen meiner Arbeit als Musiker am Düsseldorfer Schauspielhaus - ich brauchte das Geld zum Überleben, die Klangexperimente brachten nix ein, die paar Konzerte reichten nicht aus - hatte ich Aufnahmen in einem Musikstudio in Godorf am Rhein, in einem Industriegebiet zwischen Köln und Bonn. Die hatten da einen Tontechniker, der hieß Conny Plank. In Hamburg hatte er zuvor Musik von Udo Lindenberg und Otto Waalkes aufgenommen. Das war natürlich nix. Die Post ging in der Rheinschiene ab! Also, Conny arbeitete da zunächst als angestellter Tontechniker. Das Düsseldorfer Schauspielhaus hatte Studio und Techniker gemietet um Musik für die Einweihung des neuen Düsseldorfer Schauspielhauses produzieren zu lassen. Ich war als Bassist dabei. Während der Arbeit stellte sich heraus, dass man noch einen Flötisten brauchte. Also habe ich Florian zur nächsten Aufnahmesession mitgebracht. Es klappte alles ganz gut. Das neue Schauspielhaus in Düsseldorf wurde mit unserer Musik eingeweiht. Und das wurde auch der Kraftwerk/ Conny Plank-Kontakt, ohne den es Kraftwerk so nie gegeben hätte. In Gedenken an Charly Weiss Dez. 2009 R.I.P. *Charly war
Schlagzeuger bei Kraftwerk ()
Kraftwerk
1971 (s.o. - v.l.n.r.): Florian arbeitete mit
elektrisch verstärkten Flöten, die er durch allerhand Filter jagte, um zu
Klangverfremdungen zu gelangen. Er hatte alle Querflöten : Piccolo,
C-Flöte, Altflöte, Bassflöte (sehr selten und schwer zu spielen).
Zwischen elektrischem Flötenmodul und Endverstärker hatte Florian
Echogeräte mit unterschiedlichen Echogeschwindigkeiten verkabelt, sodass
sich Tongebirge überlappender Flötenklänge verschiedener Tempi und
Rhythmen ergaben. Super! Am besten hat mir sein Sound auf der Altflöte
gefallen: cool, ruhig, philosophisch, tiefgründig. Auch experimentierte er
mit einer elektrischen Geige, die er im Sitzen auf dem Schoß spielte, mit
damals noch sehr fremd klingenden arabischen Tonskalen. Ralf arbeitete
daran, der Hammond-Orgel andere Klänge zu entlocken : Er verzichtete auf
die perkussive Anschlagsdynamik und Vibrato-Effekte. Blue Notes und Synkopen
der amerikanischen Jazz, - Soul, - Rhythm and Blues - Musik kamen in den
Mülleimer. Heraus kam ein neutrales Klangbild, wie es eher in der modernen
klassischen Musik anzutreffen ist, so zum Beispiel bei György Ligeti. Zeeland
Studio 1999 (s.o.)
|
|
|
|
|
| ··Eberhard Kranemann entschied sich Mitte der Siebziger für den Künstlernamen FRITZ MÜLLER. 1977 erschien die LP "FRITZ MÜLLER Rock" bei der Teldec in Hamburg, produziert mit Conny Plank. | |
··
Heute, nach 30 Jahren, ist die FRITZ MÜLLER ROCK ein wichtiges Dokument der
Deutschen Rockgeschichte, international als Psych Heavy Krautrock und als
Krautrock Key Band eingestuft.
|
|
| @ktuelles ·· FRITZ MÜLLER | |
| ·· Eberhard Kranemann arbeitet aktuell als Künstler und Musiker in Avantgardekonzerten, Kunstausstellungen und Performances: | |
| ·· | |
|
|
|
|
|
| Eberhard Kranemann // Fritz Müller: on stage + CD's ·· | |
|
|
|
Kita-Kranemann:
One world - One Sound |
FRITZ MÜLLER - VON SPAR ··live 2008 |
|
|
|
CD ·· Bluepoint Underground in New York City |
|
|
|
|
CD ·· Kita - Kranemann - One World - One Sound |
|
|
...mehr
Aktionen und Arbeiten |
Webinfos: |
![]() ![]() ![]() |
·· (CD: FRITZ MÜLLER ROCK bei AMAZON bestellen ) ·· ·· |
|
Herzlichen Dank an Eberhard für Texte
& Infomaterial |
|
| guenther@krautrockseite 2009 | |